Microsofts neue Surface Hardware

Surface Laptop 3

Neue Version des klassischen Notebooks, nun aber in zwei Größen 13,5 Zoll und 15 Zoll erhältlich. Es verfügt erstmals über einen USB-C Anschluss, für diesen musste der Mini DisplayPort Anschluss weichen. Daneben gibt es noch einen USB 3 Port, einen Kopfhörer-Anschluss sowie den Surface Connector. Das Seitenverhältnis liegt, Surface-typisch, weiterhin bei 3 zu 2. Das Touchpad ist nun 20% größer im Vergleich zum Vorgänger.

Im 13,5 Zoll Modell kommen Intel Prozessoren der 10. Generation zum Einsatz (Core i5 oder i7). Es werden bis zu 16 GB RAM im kleinen und 32 GB im großen Modell sowie maximal 1 TB SSD unterstützt. Als Farben kann man zwischen schwarz, silber, gold und blau wählen. Allerdings verfügen das schwarze und das goldene Modell nun über eine Aluminum-Oberfläche, bei den anderen Farben gibt es weiterhin die bekannte Alcantara-Oberfläche.

Im 15 Zoll Modell kommt dagegen ein spezieller Prozessor zum Einsatz, welcher in Zusammenarbeit mit AMD entwickelt wurde und auf den Ryzen 5 bzw. 7 Prozessoren basiert. Als Grafikeinheit kommt eine GPU auf Basis der Vega Architektur zum Einsatz. Die Farbauswahl beschränkt sich hier auf schwarz und silber und es gibt dieses Modell ausschließlich mit Aluminum-Oberfläche.

Die Geräte sind ab sofort vorbestellbar und ab dem 22.10. verfügbar.
Die Preise starten bei 1.149€ für das 13,5 Zoll Modell bzw. bei 1.349€ für das 15 Zoll Modell. Die Startkonfigurationen bieten 8 GB RAM und 128 GB SSD.

Surface Pro 7

Das neue Surface Pro nutzt Intel Prozessoren der 10. Generation (Core i3, i5 oder i7) und bietet erstmals einen USB-C Anschluss, allerdings ohne Thunderbolt-Unterstützung. Die restlichen Anschlüsse USB-A, Kopfhörer, Surface Connect, Surface Typecover Anschluss sowie ein microSDXC-Kartenleser sind weiterhin enthalten. Das Basis-Modell startet mit 4GB RAM und 128GB SSD, lässt sich aber mit bis zu 16GB RAM und 1 TB SSD ausstatten. Die Preise beginnen bei 899€. Verfügbar ist das Modell ab 22.10.

Surface Pro X

Vom Design ist sehr ähnlich zum Surface Pro 7, allerdings kommt hier ein neuer Surface SQ1-Prozessor auf ARM-Basis und ein etwas größeres Display (13 Zoll) zum Einsatz. Das Pro X ist zudem dünner und minimal leichter. Auch bei den Anschlüssen geht Microsoft hier andere Wege, das Gerät verfügt über 2 USB-C-Ports sowie dem Surface Connector – es verfügt also weder über einen Kopfhörer- noch einen USB-A Anschluss. Auch auf einen microSDXC-Kartenleser muss man verzichten. Das Type-Cover wurde ebenfalls angepasst und kann nun den neuen Surface Slim Pen aufnehmen und diesen auch drahtlos laden. Bei der SSD handelt es sich um eine handelsübliche M.2-SSD welche sich hinter einer Klappe befindet und lediglich mit einer Schraube befestigt ist. Auch wenn Microsoft betonte, dass authorisierte Surface-Techniker die SSD tauschen können, steht dem Austausch durch den Endbenutzer wenig im Wege (ggf. Garantieverlust). Das Pro X verfügt zudem über ein eingebautes LTE-Modem. Der Arbeitsspeicher startet bei 8 GB und kann auf maximal 16 GB erhöht werden. Die SSDs beginnen bei 128 GB und können auf 256 GB oder auch 512 GB konfiguriert werden. Die Akkulaufzeit gibt Microsoft mit 13 Stunden an. Die Preise beginnen bei 1.149€ und die Geräte sind ab 19.11. verfügbar.

Update: Wie aus ersten Berichten hervorgeht handelt es sich zwar um einen Standard M.2-Anschluss, allerdings kommt ein vom Standard abweichender Formfaktor zum Einsatz.

Surface Earbuds

Bei den Surface Earbuds handelt es sich um True Wireless Kopfhörer inkl. Ladecase, welche eine Gesamtlaufzeit von 24 Stunden ermöglichen sollen. Gesteuert werden die Earbuds mittels Gesten auf der touchsensitiven Oberfläche an der Außenseite der Kopfhörer. Der Preis wird mit $249 angegeben, ein deutscher Preis oder ein Verfügbarkeitsdatum gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht.

Surface Neo

Dual-Screen Notebook mit 2x 9 Zoll Displaydiagonale bei einem Gewicht von 655g. Mithilfe des 360 Grad Scharniers kann es sehr flexibel eingesetzt werden. Zusätzlich gibt es noch eine passende Bluetooth Tastatur die kabellos über das Gerät geladen wird. Dies ermöglicht eine unabhängige Benutzung, die Tastatur lässt sich aber auch auf einem der Displays “andocken”, wobei dann der noch sichtbare Bereich des Displays, oberhalb der Tastatur, in einen Eingabemodus wechselt. Dieser kann für handschriftliche Notizen mittels Stift, zur Auswahl von Emojis oder auch als Touchpad genutzt werden. Als Betriebssystem kommt eine auf Dual-Screen-Systeme optimierte Windows 10 Variante zum Einsatz, genannt Windows 10 X.
Erscheinungstermin wird voraussichtlich Ende 2020 sein.

Surface Duo

Hierbei handelt es sich um ein Dual-Screen Phablet auf Android-Basis. Auch hier kommen wie beim Neo zwei Displays zum Einsatz, welche über ein 360-Grad-Scharnier verbunden sind. Allerdings mit Displaydiagonalen von jeweils 5,6 Zoll eine Nummer kleiner. Die Android-Version ist stark angepasst um möglichst dieselbe Oberfläche und ein ähnliches Nutzererlebnis wie auf dem Surface Neo zu bieten.
Erscheinungstermin wird auch hier Ende 2020 sein.

Link

Microsoft Surface